05 Wie ich anfangs meine Zielgruppe erreicht habe

By Thomas | Uncategorized

Mrz 11

Heute möchte ich eine Frage beantworten, die ich zugeschickt bekommen habe:

"Wie hast du anfänglich, als du mit dem Thema Hochsensibilität begonnen hast, Reichweite für deine Idee aufgebaut? Hast du schlicht damit begonnen, Content zu liefern und darauf gewartet, gefunden zu werden? Oder bist du aktiv auf Youtube und andere Menschen zugegangen und hast sie auf deinen Content angesprochen? Wie hast du anfangs deine Zielgruppe erreicht und wie macht sie das heute? Wie bist du auf eventuelle Interviewpartner zugegangen?"

Ich möchte die Frage gerne beantworten und zwar auf zwei Ebenen. Die erste Ebene lautet: das etwas für mich funktioniert hat bedeutet nicht, dass es für andere auch funktioniert.

Es ist lediglich mein Erfahrungswert, und auch der ist nicht für mich allgemeingültig, sondern in einer bestimmten Zielgruppe, die ich damals hatte. Das heißt, mit dem authentischen Marketing, mache ich Sachen anders. Und der grundlegende Punkt ist und auch die Einladung an Sie. Folgen Sie Ihrem Bauchgefühl und Ihrem Herzen. Ich kenne es von mir, dass ich sehr gerne auf das höre, was andere Experten mir sagen. Manchmal versuche dadurch zu umgehen, dass ich Eigenverantwortung zu übernehme weil ich mich nicht traue meinen Weg zu gehen.

Meiner Erfahrung nach ist der eigene, authentische Weg nicht nur schöner, sondern es ist auch der Weg, der mehr und größere Früchte bringt.  Bei mir ist alles daraus entstanden, dass ich damit begonnen hatte, eine Leidenschaft für das Thema "Hochsensibilität" zu entwickeln und dass ich unbedingt Menschen helfen wollte im Umgang mit Hochsensibilität.

Was ist also passiert?

Ich bin einfach meinem Herzen gefolgt und habe angefangen, Inhalte über das Thema herauszubringen. Ich habe nicht bewusst darüber nachgedacht, ob ich jetzt einen Youtube-Channel aufbauen sollte oder lieber etwas anderes tun. Sondern mit der Zeit hat es sich einfach entwickelt.

Die eigene Freude an der Arbeit und dem eigenen Thema ist für mich daher essentiell für den Erfolg. Denn wenn Sie nicht begeistert sind von dem, was Sie tun, werden Sie bei kleinen Rückschlägen bald aufgeben.  

Wenn die Liebe da ist zu dem, was Sie tun, dann haben Sie auch die Kraft, bei Herausforderungen weiterzumachen und dann lernen Sie dadurch. Wenn ich zurückblicke kann ich sagen: Da waren echt einige Brocken zu bewältigen, die ganz schön hart waren. Und doch hat mich jede Herausforderung sehr viel weitergebracht.

Was ich ganz konkret zum Beispiel gemacht habe war, dass ich auf Netzwerktreffen gegangen bin und habe mit Menschen geredet über das Thema Hochsensibilität.

Daraus haben sich dann oft Sachen ergeben, zum Beispiel dass ich andere Experten auf dem Gebiet gefunden habe und einfach gefragt habe, ob sie nicht Lust haben, ein gemeinsames Interview aufzunehmen. Ich habe das nicht großartig geplant, sondern es ist mir einfach passiert.

Das ist eine Sache, die sich immer wiederholt hat. Wenn ich versucht habe aus dem Kopf etwas zu planen und mir fest vorzunehmen, weil das eine tolle Strategie ist und ganz viel Sinn macht und auch logisch ist und viele andere machen das auch.. Diese Dinge haben meistens nicht funktioniert.

Aber oft, wenn ich keine Intention hatte; wenn ich nur wusste: "ich will das unbedingt machen. Mit diesen Menschen will ich ein Interview aufnehmen." und es sich richtig angefühlt hat, dann war das jedes Mal eine sehr weise Entscheidung. Habe ich gegen mein Bauchgefühl gehandelt, so habe ich einen teils schmerzhaften Preis dafür gezahlt,dass ich nicht meiner inneren Autorität gefolgt bin und es vermeintlich besser wusste.

Im besten Fall war es dann, dass ich einfach viel Aufwand hatte und es ist nichts passiert (dass zum Beispiel ein Interview fast niemand gesehen hat, oder das es sich doch nicht veröffentlichen ließ).

Im schlimmsten Fall sind  Dinge passiert, die zu dem Zeitpunkt für mich nicht passten und die mich von meinem Weg abgebracht haben.

Das heißt, dass es eine Art Ablenkung war von dem, was ich wusste was eigentlich für mich ansteht. Das klingt jetzt ja relativ dramatisch: "Das Schlimmste was passieren kann".. aber stellen Sie sich vor: Sie wissen, dass Sie heute eine bestimmte Aufgabe erfüllen sollten. Wenn Sie sie nicht erledigen, sondern sich den ganzen Tag ablenken lassen, und das über mehrere Wochen.. dann verstehen Sie, dass es vielleicht doch relativ schlimm ist, weil sie einfach nicht das tun wofür sie hier sind.

Ich tue mich echt schwer damit, sehr spezifischen Fragen zu beantworten, weil ich für Authentizität und Freiheit stehe, weil ich dabei immer die Gefahr sehe, dass jemand die Informationen nutzt um Verantwortung abzugeben, indem er blind Sachen übernimmt statt auf die eigene Wahrheit zu hören.

Das ist auch der Grund, dass dieser Artikel (bzw. die Podcastfolge) nicht ganz so rund ist wie die anderen.  Ich veröffentliche sie trotzdem mal und hoffe, dass Ihnen klar wird worauf ich hinaus will.

Schön, dass Sie da sind - und wie immer die herzliche Einladung an Sie: Lassen Sie mich in einem Kommentar wissen, welche Fragen ich in den nächsten Folgen bzw. Artikeln beantworten soll.

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About the Author

Hallo, ich bin Thomas Bröker, der Gründer von "authentisches Marketing". Seit über 7 Jahren trage ich als Solopreneur Tools & Erkenntnisse zusammen, wie man mit Klarheit, Ehrlichkeit und Authentizität Kunden gewinnt, wie man durch Automatisierung & "smarte" Lösungen Geld und Zeit spart und durch das Leben der eigenen Berufung glücklich wird.