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„Behandle deine Kunden wie Beute – und sie werden fliehen. Behandle deine Kunden wie Freunde – und sie werden zu Freunden.“

Wenn ich die folgenden Begriffe lese, dreht sich mir der Magen um: 

„Geistiges Brandstiften“ – „Verkaufsoffensive“ – „Marketingwaffen“

Es handelt sich dabei nicht etwa um Taktiken, um einen Krieg zu gewinnen. 

Nein, es handelt sich dabei um eine Sprache, die viele Marketer täglich nutzen. 

In ihren Workshops bringen Sie anderen Unternehmern bei, wie sie den „Krieg gegen die Kunden“ gewinnen können. 

Ist es nicht offensichtlich, dass man sich mit einem solchen Marketing ein Eigentor schießt?

Wer möchte schon gerne Kunden eines Unternehmens werden, bei dem er auf der „Abschussliste“ steht?!

Dabei könnte es so schön sein:

Wenn wir unsere Kunden wie Freunde behandeln, dann werden sie zu Freunden. Es gibt für mich fast nichts schöneres als mitzubekommen, welchen positiven Einfluss meine Arbeit im Leben meiner Kunden hat. Mitzuerleben, wie sie aufblühen. 

Ich glaube, Marketer, die bewusst manipulieren, haben dieses Gefühl noch nie gespürt. 

Denn sonst könnten sie nicht so agieren, wie sie es tun. 

Ich führe mein Unternehmen nach dem Leitsatz: 

„Das Wohl meiner Kunden steht stets an erster Stelle.“

Wozu führt das? 

  1. meine Kunden sind glücklich
  2. ich bin glücklich
  3. ich schlafe nachts sehr gut
  4. meine Kunden empfehlen mich weiter
  5. ich spüre tief in meinem Herzen, dass ich das richtige tue
  6. meine Arbeit erfüllt mich. Ich stehe jeden Tag gerne dafür auf.

Fallen Ihnen weitere positiven Auswirkungen ein?

Ich freue mich, von Ihnen zu hören! 

Herzliche Grüße, 

Thomas Bröker 

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Es reichen wenige Worte, um das Interesse der idealen Kunden zu wecken

Letzte Woche war ich auf meinem Marketing-Workshop in Amerika. 

Vorher habe ich mir viele Gedanken darüber gemacht, wie ich authentisches Marketing in wenigen Sätzen erklären kann.

Ich hatte sogar verschiedene Versionen meines Elevator Pitches aufgeschrieben und mich darüber gefreut, dass ich nur 3 Sätze dafür benötige. 

Und dann wurde ich wieder einmal überrascht. 

Denn auf dem Workshop stellte sich heraus, dass ich immer noch zu kompliziert gedacht hatte. 

Letztendlich brauchte ich nur 4 Worte, um mein Angebot zu beschreiben:

„I do authentic marketing.“ – „Ich mache authentisches Marketing.“ 

Auf diesen Satz gab es 2 Reaktionen:

  1. Circa 90% der Gesprächspartner antwortete:
    „Aha? Und was soll das sein?“. Diese Menschen gehören nicht zu meinen idealen Kunden. Denn auch wenn ich genauer erklärt habe, was authentisches Marketing ist und dass es viel wirkungsvoller ist als manipulativen Marketing, hatten sie kein Interesse. Als ich das realisiert habe, hörte ich auf, dieser Gruppe ausführlich meinen Ansatz zu erklären. So konnten wir über Themen sprechen, die uns beide interessieren. 
  1. Bei etwa jedem zehnten war es so, als hätte man ein Licht anknipst. Die Augen fingen an zu leuchten, er war plötzlich komplett präsent und schaute mich erwartungsvoll an. Wenn ich dann mehr über authentisches Marketing erzählte, spürte ich großes Interesse und Freude. Es ergaben sich wunderschöne Gespräche mit tollen Menschen. Jeder einzelne von ihnen ist selbstständig, weil er etwas von wirklichem Wert zu geben hat. Was oft fehlte war Marketing, dass dazu passt und sich richtig anfühlt. 

Was habe ich daraus gelernt?

  1. Nur im direkten Kontakt mit Menschen erfahren wir, ob unsere Ideen wirklich etwas taugen. Das ist auch der Grund, warum ich JEDEM Unternehmer dringend empfehle, mit seinen Kunden direkt und im persönlichen Gespräch zu reden. Wenn Sie 100 Ihrer idealen Kunden zugehört haben, kennen Sie die Gemeinsamkeiten genau. Dann ist es leicht, ansprechende Social Media-Beiträge zu schreiben. Ihre Kunden haben dann das Gefühl, verstanden zu werden – weil Sie sie verstehen! Wenn Sie hingegen das Gefühl haben, ins Leere zu reden, dann fehlt Ihnen das Verständnis für Ihre Zielgruppe. Dann ist Werbung und Marketing rausgeschmissenes Geld. 
  2. Mein Angebot ist definitiv nicht für jeden. Je schneller ich diejenigen deselektieren kann, für die mein Angebot nicht passt, desto besser ist es für sie und mich. Als Unternehmer verschwenden wir häufig viel Zeit damit, mit Interessenten zu reden, die nie bei uns kaufen werden. Je schneller wir herausfinden können, wer wirkliches Interesse an unserem Angebot hat, desto besser. Das spart uns Zeit und Geld. Und wir nerven unser Gegenüber nicht mit Dingen, die ihn oder sie nicht interessieren.
  3. Wenn wir die richtigen Worte finden, bauen wir damit Brücken. So brauchen unsere idealen Kunden nicht durch den eiskalten, reißenden Fluss schwimmen, um zu unserem Angebot zu gelangen. Sie können es bequem und mit wenigen Schritten erreichen. Oft verbringen wir Selbstständige viel zu viel Zeit damit, unwichtige Details zu optimieren. Die richtigen Worte zu finden hingegen ist etwas, dass unmittelbar und dauerhaft zu mehr Empfehlungen und mehr Kunden führt. Denn nur wenn Menschen verstehen, was Sie anbieten, werden Sie bei Ihnen kaufen. 

Ich bin dankbar dafür, die richtigen Worte gefunden zu haben, um Interesse zu wecken. Sie sind für mich wie ein Schlüssel, der Türen öffnet und Menschen fragen lässt: „Das klingt nach genau dem, was ich brauche. Können Sie mehr darüber erzählen?“ Ich habe die Sicherheit, sie jederzeit nutzen zu können, wenn ich sie brauche. Ich weiß, dass sie bei meinen idealen Kunden auf Resonanz stoßen und neugierig machen.  

Einmal gefunden, kann ich sie überall nutzen – auf meiner Visitenkarte, meiner Webseite, meinen Social Media-Beiträgen und auf Xing. 

Und ganz ehrlich – wenn die Worte stimmen, ist vieles zweitrangig. 

Weder das Design noch Ihre Visitenkarte spielen dann eine große Rolle. 

Wie steht es mit Ihnen – haben Sie die richtigen Worte gefunden, mit denen Sie Interesse wecken?

Wissen Sie, worauf Ihre idealen Kunden mit einem strahlenden Lächeln reagieren? Was sind Ihre Herausforderungen in Bezug darauf? 

Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören. 

Herzliche Grüße, 

Thomas Bröker 

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Meine Vision für authentisches Marketing in 10 Punkten

Als ich mich Anfang 2011 selbstständig gemacht habe, war Marketing meine große Herausforderung:

  • Wie erreiche ich die richtigen Kunden?
  • Was ist wichtig, was kann ich weglassen?
  • Ich will nicht verkaufen & überzeugen.. was kann ich tun?

Leider erzählt einem fast jeder „Marketing-Experte“, er besäße die einzige Methode, die man braucht (um über Nacht erfolgreich zu werden). 

So begann ich, zu forschen.. ich fand viel Mist und manch guten Ansatz. Doch nur das wenigste davon konnte ich allerdings mit ruhigem Gewissen nutzen. Denn die meisten Methoden nutzen Druck und Angst, um zu verkaufen. 

So habe ich weiter geforscht, Ansätze umgebaut, ergänzt und kombiniert. Und mit der Zeit ist aus den etlichen Puzzleteilen ein vollständiges Bild geworden. Es zeigt eine Karte mit den wichtigen Elementen, die authentisches Marketing benötigt. 

Und nun, nach mehr als 7 Jahre Arbeit hinter den Kulissen, ist die Zeit gekommen, authentisches Marketing für mehr Unternehmer zugänglich zu machen, die genug von Show, Hype und Manipulation haben und von Ehrlichkeit, Qualität und Freiheit überzeugt sind. 

Es ist meine Vision, so vielen Solopreneuren wie möglich mit authentischem Marketing einen Weg in die Freiheit zu zeigen. 

Stellen Sie sich vor:  

  1. Sie sind selbstständig und überlegen, wie Sie mehr Kunden erreichen
  2. Am nächsten Tag finden Sie einen großen Briefumschlag in Ihrem Briefkasten. Er enthält eine Übersichts-Karte mit allen wichtigen Elementen, die Sie für nachhaltiges, ehrliches Onlinemarketing benötigen. 
  3. Sie studieren die Karte und endlich verstehen sie die Zusammenhänge immer besser. 
  4. Sie erstellen sich Ihre individuelle Route, die zu Ihrem Business passt. 
  5. Am nächsten Tag finden Sie einen weiteren Briefumschlag in der Post. Er enthält Checklisten und Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die Sie bei jedem Schritt auf Ihrer Marketing-Route unterstützen. 
  6. Sie haben alles, was Sie brauchen, um Ihre Reise zu beginnen. Sie machen sich auf den Weg. 
  7. Es tauchen unerwartete Hindernisse auf. Sie nehmen Ihr Smartphone und erhalten per Online-Video-Coaching Unterstützung. Das Hindernis ist aus dem Weg geräumt, und weiter geht es Richtung Ziel. 
  8. Als Solopreneur kann es manchmal einsam werden. Wieder nehmen Sie Ihr Smartphone und treffen in der authentischen Marketing-Community auf Weggefährten. Ihr Weg und ihre Ziele sind den Ihren ähnlich. Sie tauschen sich aus, unterstützen und motivieren sich gegenseitig. So macht die Reise viel mehr Spaß. 
  9. Ihr Weg wird immer mehr zum Ziel. Sie gewinnen Freunde und Geschäftspartner. Sie kommen gut voran und verstehen immer besser, worauf Sie achten müssen. Sie gewinnen mehr Freiheit und lernen täglich dazu. Sie bekommen mit, welchen Unterschied Sie im Leben Ihrer Kunden und deren Familie & Freunde machen. Es ist nicht immer leicht; es erwarten Sie immer neue Herausforderungen. Doch Sie wissen, dass Sie sie meistern können und wo Sie, wenn nötig, unterstützt werden. 
  10. Irgendwann stehen Sie am Ziel und schauen zurück. Sie sehen die Route hinter sich, die Sie gemeistert haben. Sie fühlen sich erfüllt, stolz und dankbar. Sie hätten nie gedacht, dass Sie eines Tages wirklich ankommen würden. Und doch stehen Sie hier. Sie genießen den Moment. Und dann, irgendwann, drehen Sie sich um und halten nach dem nächsten Ziel Ausschau, bewegt von der Frage: „Wie kann ich noch mehr Schönes in dieser Welt bewirken?“ 

Ich wünschte, ich hätte 2011 diese Unterstützung an meiner Seite gehabt! 

Das hätte mir vieles erspart.. und gleichzeitig bin ich dankbar für all die Herausforderungen, die ich dadurch zu meistern lernen durfte.  

Was hätten Sie sich an Unterstützung gewünscht, als Sie sich selbstständig gemacht haben?

Ich freue mich, von Ihnen zu hören. 

Herzliche Grüße, 

Thomas Bröker 

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05 Wie ich anfangs meine Zielgruppe erreicht habe

Heute möchte ich eine Frage beantworten, die ich zugeschickt bekommen habe:

"Wie hast du anfänglich, als du mit dem Thema Hochsensibilität begonnen hast, Reichweite für deine Idee aufgebaut? Hast du schlicht damit begonnen, Content zu liefern und darauf gewartet, gefunden zu werden? Oder bist du aktiv auf Youtube und andere Menschen zugegangen und hast sie auf deinen Content angesprochen? Wie hast du anfangs deine Zielgruppe erreicht und wie macht sie das heute? Wie bist du auf eventuelle Interviewpartner zugegangen?"

Ich möchte die Frage gerne beantworten und zwar auf zwei Ebenen. Die erste Ebene lautet: das etwas für mich funktioniert hat bedeutet nicht, dass es für andere auch funktioniert.

Es ist lediglich mein Erfahrungswert, und auch der ist nicht für mich allgemeingültig, sondern in einer bestimmten Zielgruppe, die ich damals hatte. Das heißt, mit dem authentischen Marketing, mache ich Sachen anders. Und der grundlegende Punkt ist und auch die Einladung an Sie. Folgen Sie Ihrem Bauchgefühl und Ihrem Herzen. Ich kenne es von mir, dass ich sehr gerne auf das höre, was andere Experten mir sagen. Manchmal versuche dadurch zu umgehen, dass ich Eigenverantwortung zu übernehme weil ich mich nicht traue meinen Weg zu gehen.

Meiner Erfahrung nach ist der eigene, authentische Weg nicht nur schöner, sondern es ist auch der Weg, der mehr und größere Früchte bringt.  Bei mir ist alles daraus entstanden, dass ich damit begonnen hatte, eine Leidenschaft für das Thema "Hochsensibilität" zu entwickeln und dass ich unbedingt Menschen helfen wollte im Umgang mit Hochsensibilität.

Was ist also passiert?

Ich bin einfach meinem Herzen gefolgt und habe angefangen, Inhalte über das Thema herauszubringen. Ich habe nicht bewusst darüber nachgedacht, ob ich jetzt einen Youtube-Channel aufbauen sollte oder lieber etwas anderes tun. Sondern mit der Zeit hat es sich einfach entwickelt.

Die eigene Freude an der Arbeit und dem eigenen Thema ist für mich daher essentiell für den Erfolg. Denn wenn Sie nicht begeistert sind von dem, was Sie tun, werden Sie bei kleinen Rückschlägen bald aufgeben.  

Wenn die Liebe da ist zu dem, was Sie tun, dann haben Sie auch die Kraft, bei Herausforderungen weiterzumachen und dann lernen Sie dadurch. Wenn ich zurückblicke kann ich sagen: Da waren echt einige Brocken zu bewältigen, die ganz schön hart waren. Und doch hat mich jede Herausforderung sehr viel weitergebracht.

Was ich ganz konkret zum Beispiel gemacht habe war, dass ich auf Netzwerktreffen gegangen bin und habe mit Menschen geredet über das Thema Hochsensibilität.

Daraus haben sich dann oft Sachen ergeben, zum Beispiel dass ich andere Experten auf dem Gebiet gefunden habe und einfach gefragt habe, ob sie nicht Lust haben, ein gemeinsames Interview aufzunehmen. Ich habe das nicht großartig geplant, sondern es ist mir einfach passiert.

Das ist eine Sache, die sich immer wiederholt hat. Wenn ich versucht habe aus dem Kopf etwas zu planen und mir fest vorzunehmen, weil das eine tolle Strategie ist und ganz viel Sinn macht und auch logisch ist und viele andere machen das auch.. Diese Dinge haben meistens nicht funktioniert.

Aber oft, wenn ich keine Intention hatte; wenn ich nur wusste: "ich will das unbedingt machen. Mit diesen Menschen will ich ein Interview aufnehmen." und es sich richtig angefühlt hat, dann war das jedes Mal eine sehr weise Entscheidung. Habe ich gegen mein Bauchgefühl gehandelt, so habe ich einen teils schmerzhaften Preis dafür gezahlt,dass ich nicht meiner inneren Autorität gefolgt bin und es vermeintlich besser wusste.

Im besten Fall war es dann, dass ich einfach viel Aufwand hatte und es ist nichts passiert (dass zum Beispiel ein Interview fast niemand gesehen hat, oder das es sich doch nicht veröffentlichen ließ).

Im schlimmsten Fall sind  Dinge passiert, die zu dem Zeitpunkt für mich nicht passten und die mich von meinem Weg abgebracht haben.

Das heißt, dass es eine Art Ablenkung war von dem, was ich wusste was eigentlich für mich ansteht. Das klingt jetzt ja relativ dramatisch: "Das Schlimmste was passieren kann".. aber stellen Sie sich vor: Sie wissen, dass Sie heute eine bestimmte Aufgabe erfüllen sollten. Wenn Sie sie nicht erledigen, sondern sich den ganzen Tag ablenken lassen, und das über mehrere Wochen.. dann verstehen Sie, dass es vielleicht doch relativ schlimm ist, weil sie einfach nicht das tun wofür sie hier sind.

Ich tue mich echt schwer damit, sehr spezifischen Fragen zu beantworten, weil ich für Authentizität und Freiheit stehe, weil ich dabei immer die Gefahr sehe, dass jemand die Informationen nutzt um Verantwortung abzugeben, indem er blind Sachen übernimmt statt auf die eigene Wahrheit zu hören.

Das ist auch der Grund, dass dieser Artikel (bzw. die Podcastfolge) nicht ganz so rund ist wie die anderen.  Ich veröffentliche sie trotzdem mal und hoffe, dass Ihnen klar wird worauf ich hinaus will.

Schön, dass Sie da sind - und wie immer die herzliche Einladung an Sie: Lassen Sie mich in einem Kommentar wissen, welche Fragen ich in den nächsten Folgen bzw. Artikeln beantworten soll.

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03 Gewinnen Sie mehr Kunden, wenn Sie authentisch sind?

Heute geht es wieder um das Thema Authentizität. Genauer gesagt darum, dass es wichtig ist, dass Ihr Marketing zu ihnen passt.

Stellen Sie sich vor, Sie gehen in ein Bekleidungsgeschäft und Sie stellen sich ein neues Outfit zusammen. Ein Outfit, das absolut nicht zu Ihnen passt. Sie fühlen sich komplett unwohl. Wenn Sie sich darin bewegen, fühlen Sie sich gestelzt und holprig auf den Beinen.. Sie fühlen sich unsicher. Trotzdem kaufen Sie das Outfit und laufen damit draußen herum.

Was passiert?
Andere bekommen mit, wie es Ihnen geht: “Irgendwie wirken Sie gestresst. Irgendwas stimmt da nicht. Irgendwas fühlt sich nicht richtig an. Sie tragen zwar dieses Outfit, aber es sieht irgendwie komisch aus an Ihnen. Und ich verstehe auch nicht warum. Ich kann jetzt keinen bestimmten Grund benennen, aber ich spüre es, dass da irgend etwas nicht stimmt.” 

Und genauso ist es in unserem Unternehmen, wenn wir etwas nach außen geben was nicht uns entspricht. Egal ob es die Webseite ist egal, ob es die Texte sind, oder Flyer.. egal was: es wird nicht funktionieren.

Klar, wenn Sie genug Druck aufbauen, wenn Sie genug Energie reinstecken dann funktioniert es trotzdem. Aber Sie verschwenden einfach Zeit damit, Menschen überzeugen zu müssen. Was also Sinn macht ist, statt einfach darüber hinwegzusehen und immer wieder versuchen den Schaden durch das falsche “Outfit” auszubeuten - Einfach diesen Schaden zu beheben. 

Es kann ganz einfach sein.
Es gibt sicher auch Beispiele, bei denen Sie das Gefühl haben: Irgendwas fühlt sich hier nicht stimmig an. Und ich mache es aber trotzdem, weil alle machen das so und irgendein Experte hat mir gesagt, ich muss das halt so machen. Und das ist eine ganz tolle Idee, und eigentlich macht sie auch Sinn, weil dadurch kriege ich ja mehr Kunden aber irgendwas fühlt sich nicht stimmig an. Und das ist das Gefühl, welches Ihre Kunden genauso haben werden.

Deswegen lade ich Sie ein - wenn Sie solche Punkte kennen:
Sie können auch gerne einfach eine Liste anfangen und einfach mal diese Punkte aufschreiben, die Sie anders machen würden wenn Sie dürften. Vielleicht hilft es sich dem Thema anzunähern also wenn es erlaubt wäre. Was würden Sie denn ändern. Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören. Schreiben Sie einfach unten einen Kommentar unter diesen Artikel. Dann können Sie da gerne aufschreiben was ihre Punkte sind. Ansonsten freue ich mich auch ihre Fragen zu hören. Was beschäftigt Sie? Wie kann ich Sie unterstützen?

Was würden Sie gerne erfahren über authentisches Marketing? Und wie Sie vielleicht merken authentisches Marketing ist wirklich eine Leidenschaft von mir. Es ist ein Herzensthema. Es wäre mir eine große Freude, wenn mehr Unternehmer aufwachen und merken: “Hey, ich muss mich nicht verstellen! Diese Kleidung, die ich trage passt nicht! Das macht keinen Spaß.” Und wenn mehr Unternehmer sich erlauben, das zu tragen, was ihnen steht.. dann ist es für alle eine Freude ihnen dabei zuzuschauen, wie sie sich in dieser Kleidung bewegen. Wie dieses Gesamtbild wirkt. Und solche Personen möchten Sie kennenlernen, weil Sie sich zu ihm hingezogen fühlen; weil Sie merken, das dieser Mensch authentisch ist.

Er ist ehrlich. Was er repräsentiert, stimmt mit dem Gefühl ein, das ich habe. Selbst wenn Ihr Angebot nicht für alle Leute das richtige ist, werden Sie als authentisch wahrgenommen und erhalten dadurch mehr Empfehlungen.

Tun Sie sich selbst den Gefallen, und hören Sie auf mit manipulativem Marketing. 

Es schadet Ihrem Ruf langfristig, macht nicht glücklich und vergrault Ihre Kunden. Beginnen Sie, sich ehrlich so zu zeigen, wie Sie sind. Sie müssen nicht perfekt sein. Sie dürfen Fehler machen. Denn Menschen kaufen von Menschen und nicht von Robotern ohne Persönlichkeit. Schön, dass Sie hierher gefunden haben!Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören und wünsche Ihnen einen wundervollen Tag! 

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02 Authentizität vs. Vorstellungen – wie lang soll eine Podcastfolge sein?

Heute geht es um das Thema Authentizität. Und darum, dass es manchmal gar nicht so leicht ist, einfach man selbst zu sein und seinem Herzen zu folgen. Ich hatte das zum Beispiel mit diesem Podcast, den ich jetzt ins Leben gerufen habe. Ich habe schon einen YouTube-Kanal der ganz gut läuft und habe andere Sachen gemacht, aber Podcast hab ich noch nie gemacht. Daher kam bei mir die Frage auf: "Wie podcaste ich denn nun? Wie macht man so etwas? Wie lang sollte eine Folge sein?"

Ich habe das noch nie gemacht und deswegen habe ich mich natürlich erst versucht,  am außen zu orientieren. Dadurch ist die fixe Idee entstanden, dass jede Folge unbedingt mindestens 20 Minuten lang sein muss, weil man das bei einem Podcast eben so macht. Dabei habe ich gemerkt, dass mir die Freude am Podcasten vergeht, weil ich mich in einen selbst auferlegten Rahmen zu pressen versuche, weil ich von irgendwelchen erfolgreichen Podcastern gelesen habe, dass eine Folge mindestens 20 Minuten lang sein sollte.

Es mag ja sein, dass manche Podcasts mit dieser Länge erfolgreich sind, weil ihr Publikum genau das gerne mag. Vielleicht auch aus anderen Gründen. Aber vielleicht liegt es gar nicht an den 20 Minuten. Vielleicht sind sie erfolgreich obwohl sie 20 Minuten lang sind.

Keine Ahnung ich weiß es nicht. Ich habe auch keinerlei Möglichkeit das herauszufinden. Und in unserem Zeitalter der Komplexität sind wir, glaube ich, eher überfordert durch zu viele Daten, als dass wir zu wenige Daten haben.

Das heißt: Sie können ihren Kopf überfordern.
Sie können unendlich lange Marktforschung betreiben und Daten auswerten. Sie werden zu widersprüchlichen Ergebnissen kommen. Jeder Experte wird Ihnen was anderes erzählen. Und wenn Sie nicht auf Ihre innere Autorität hören, auf Ihr Bauchgefühl, auf das was für Sie passt, dann können Sie untergehen in der Verwirrung und einfach von einer Richtung in die nächste rennen und sich dabei ständig im Kreis drehen. 

Deswegen bin ich jetzt irgendwann zu dem Schluss gekommen:  "Okay, ich mache diesen Podcast einfach so, wie er für mich richtig ist. Das heißt, gerade in den ersten Folgen probiere ich einfach aus, was sich natürlich entwickelt. Vielleicht pendelt sich die Länge irgendwo ein bei einer Länge, die ich dann zufällig immer erreiche. Oder vielleicht lerne ich auch dazu und verstehe, warum eine bestimmte Länge gut ist und eine andere sich nicht eignet.

Das wird sich alles im Laufe der Zeit herausstellen. Aber nun möchte ich jetzt einfach beginnen damit, Erfahrungen zu sammeln. Als mir der einschränkende Glaubenssatz der 20 Minuten bewusst geworden ist, habe ich noch eine Woche oder zwei gebraucht, bis ich ihn einfach  über Bord geworfen habe. Jetzt lesen Sie diesen Artikel und ich hoffe Sie lernen etwas daraus.

Das ist die Moral von dieser Geschichte: Hören Sie auf Ihr Herz, legen Sie einfach los und im Kontakt mit ihrem Publikum wird sich herausstellen, was Ihr Publikum gerne hören möchte.

Deswegen habe ich ja auch die Umfrage auf dieser Webseite. Dort frage ich Sie (und alle anderen Zuhörer) direkt, wie ich Ihnen helfen kann und welche Fragen in Bezug auf authentisches Marketing Sie interessieren. Das spart mir nicht nur viel Frust und sondern hält mich auch davon ab, mich gedanklich im Kreis zu drehen, indem ich überlege, was für Themen ich behandeln soll. Sie wissen doch am besten, was Sie interessiert - also kann ich Sie auch direkt fragen.

Das ist ähnlich wie im Restaurant.
Es würde keinen Kellner hofft die Idee kommen zu sagen: "Gut ich möchte Sie jetzt davon überzeugen, dass Sie heute die Nudeln essen sollen.  Und Sie sagen: "Nein danke, ich hätte gerne Pommes!" oder "ich hätte gerne eine vegetarische Pizza!" und der Kellner steht beharrlich da und redet nur darüber, wie toll die Nudeln heute sind. 

Das wird kein Kellner machen.
Das Restaurant wäre schneller Pleite als er schauen kann und er ist seinen Job los. Wie wird es stattdessen gemacht? Sie setzen sich hin und der Kellner fragt Sie: "was hätten Sie denn gerne?".

Mir ist es echt schleierhaft, warum das nicht der ganz normale Ansatz im Marketing ist, dass man seinen Kunden einfach fragt was er haben möchte und ihm genau das gibt (und nichts anderes!).

Was dann nämlich passiert ist - Überraschung! - dass Ihre Kunden auf erstaunliche Art und Weise zufrieden, wenn nicht begeistert sind. Daher möchte ich Sie einfach dazu ermutigen, dass wenn ihnen etwas ganz komisch vorkommt bei irgendwelchen selbsternannten Experten: Vertrauen Sie auf Ihr Gefühl! Vertrauen Sie Ihrem gesunden Menschenverstand! Oft ist es mit Allgemeinwissen zu verstehen, dass eine bestimmte Sache funktioniert und eine andere nicht.

Und in diesem Fall ist es, dass wenn sie zu lange überlegen und sich im Außen informieren was für Sie persönlich passt, dann werden Sie nie starten. Sie werden nicht Ihren eigenen Weg gehen, sondern Sie werden den Weg eines Experten zu dessen eigenem Haus breit treten, und natürlich auch beim Haus dieses Experten landen und nicht bei Ihrem eigenen. Natürlich ist es wichtig sich inspirieren zu lassen und zu lernen. Mir geht es nur darum zu sagen: letztendlich sollte Ihr Herz entscheiden und Ihr Bauchgefühl, und nicht das, was andere sagen.

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06 Brauche ich Onlinemarketing überhaupt?

Es gibt viele Mythen im Online-Marketing. Drei davon nehme ich heute unter die Lupe, um ihnen so hoffentlich den Weg frei machen. Danach stelle ich Ihnen ein paar Vorteile von authentischem Online-Marketing vor  und gebe Ihnen drei Tipps, wie sie sich entspannt und unkompliziert in kleinen Schritten Richtung Online-Marketing wagen können.

Der erste Mythos:
"Ich muss alles bedienen.

Das heißt: Newsletter, Blog, YouTube, Instagram, Facebook.. das volle Programm. Wenn ich erst mal anfange dann erschlägt mich diese Flut an Kanälen und Möglichkeiten."

Alles gut. Das brauchen sie nicht. Ich kann Sie beruhigen. Sie können sich wirklich das raussuchen was ihnen liegt,  mit einem Kanal beginnen und den Rest weglassen.

Wenn Sie zum Beispiel Lust auf einen Newsletter haben, fangen sie damit an und beobachten Sie, wie er bei Ihren Kunden ankommt.  Alternative können Sie z.B. einen Blog starten, oder wenn sie eher eine jüngere Zielgruppe ansprechen könnten sie über Instagram nachdenken. Sie können sich auf die Kanäle konzentrieren, die Ihnen liegen und Spaß machen.  Daher gibt es auch kein "richtig oder falsch", sondern es geht darum herauszufinden, was zu Ihnen passt.

Denn wenn Sie sich nicht wohlfühlen mit dem, was Sie tun, dann spüren das Ihre Kunden. Sie merken, dass irgendwas nicht stimmt.  Wenn Ihnen auf der anderen Seite das Spaß macht, was Sie tun, dann wird diese Begeisterung auch beim Kunden ankommen.

Der zweite Mythos: "Es muss perfekt sein".  

Dahinter liegt oft die Angst, sich verletzlich zu zeigen, indem man etwas im Internet veröffentlicht:

“Was werden andere über mich denken? Was werden meine Kunden über mich denken? Nicht, dass ich mein gutes Image riskiere durch einen misslungenen Blogartikel.”

Alles gut - Sie dürfen Fehler machen und lernen. 

Ein gutes Beispiel dafür dass es nicht perfekt sein muss ist mein Podcast. 

Es ist mein erster Podcast und meine Erfahrung umfasst nur 6 aufgenommene Folgen. Mir ist bewusst, dass die Folgen noch einige Ecken und Kanten haben.. doch mit jeder Folge lerne ich dazu und werde besser. Dies ist z.B. die zweite längere Folge, und sie enthält eine klarere Struktur als die Folgen davor.  

Wenn Sie sich den Raum geben, zu lernen und Fehler zu machen, werden Sie von ganz alleine mit der Zeit besser. Es ist ähnlich wie mit dem Laufen lernen: wenn Sie darauf warten, bis Sie “perfekt” sind, um loszulegen, dann werden Sie nie anfangen.  Deswegen die Einladung an Sie: Fangen Sie einfach mit dem an, was Ihnen leicht fällt.  

Heutzutage gibt es sowieso viel zu viel hochglanzpolierte Fassaden, die ein scheinbar perfektes Image nach außen darstellen. Doch ganz ehrlich: Das spricht niemanden an.

Ehrlichkeit und Authentizität sorgen dafür, dass sie sympathisch und nahbar werden und nicht nur wie eine künstliche Fassade, der man nicht trauen kann. Fehler zu machen ist menschlich und gehört einfach dazu.

Der dritte Mythos: “Es ist kompliziert. Die Technik überfordert mich.

 Es gibt tausend verschiedene Möglichkeiten, verschiedene Tools die man einsetzen kann. Jeder erzählt mir etwas anderes und ich habe keine Ahnung, was der für mich richtige Weg ist.” 

So oder so ähnlich geht es vielen Solo-Selbstständigen.

Ich kenne die Situation gut und habe in den letzten Jahren viel recherchiert, ausprobiert und verglichen, um eine Übersicht über die Möglichkeiten und Tools zu bekommen. Meine Erfahrung ist, dass der Umgang mit Technik Spaß machen kann und leicht sein kann.

Unter einer Voraussetzung: Sie haben eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, die Überforderung verhindert. Vor wenigen Jahren waren viele Software-Lösungen noch nicht ausgereift. Doch inzwischen ist ein Großteil der Werkzeuge, die ich im authentischen Marketing nutze, sehr benutzerfreundlich und es ist immer einfacher, sie zu bedienen. Das macht ja auch Sinn: Wenn ein Tool einfach ist, sind die Nutzer begeistert und empfehlen sie weiter.

Meine Kunden unterstütze ich mit Videoanleitungen, die Schritt für Schritt durch jeden einzelnen Punkt z.B. eines Email-Newsletter-Services gehen. Das macht es ihnen so leicht wie möglich: Sie brauchen nur das Video starten und alles, Klick für Klick, genauso machen wie ich es im Video zeige. Mit dem letzten Klick sind sie am Ziel angekommen und die Software tut, was sie tun soll. Wenn sie diesen Prozess mehrere Male wiederholt haben, ist er meinen Kunden so in Fleisch und Blut übergegangen, dass sie die Video-Anleitung nicht mehr brauchen. Dann ist es so selbstverständlich und leicht, einen Newsletter zu schreiben, wie Auto zu fahren.

Vielleicht erinnern Sie sich noch an Ihre erste Fahrstunde und werden feststellen:

Sie fahren jetzt wahrscheinlich anders als damals. Und zum Glück ist es wesentlich leichter die Marketing-Technik zu bedienen als ein Auto. Sie können auch nichts kaputt machen, und wenn doch gibt es in der Regel Backups.

Zusammengefasst heißt das:

Wenn Sie eine klare Anleitung haben und auf Werkzeuge setzen, die einfach zu bedienen sind, kann Onlinemarketing Spaß machen und leicht sein.

Kommen wir zu den Vorteilen von Onlinemarketing.

Ich nehme mal an, dass Sie bisher viele Kunden über Empfehlungen gewonnen haben.

Einigen Unternehmern in meinem Netzwerk geht es so: Das Geschäft läuft einfach, die Kunden kommen und alles ist wunderbar. Da kommt die Frage auf: Brauche ich Onlinemarketing überhaupt? Oder reicht Empfehlungsmarketing aus? Meine Ansicht ist: Auch wenn Sie mehr als genug Interessenten und Kunden haben, bietet Ihnen Onlinemarketing einige Vorteile, die Ihnen das Leben leichter machen.

Vorteil Nummer 1: Mit gutem Onlinemarketing kann man Sie leichter weiterempfehlen. 

Wenn Empfehlungen also bisher funktioniert haben, funktionieren sie in Kombination mit Onlinemarketing noch besser.

Und zwar aus folgendem Grund: Stellen Sie sich vor, jemand erzählt einem Bekannten begeistert von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung. Der Bekannte wird neugierig und fragt, wo er mehr Informationen über Ihr Angebot findet. Hat er vielleicht eine Visitenkarte? Oder den Link zu einer Webseite? Der Empfehlungsgeber zögert. “Ich war zwar auf der Webseite, aber da stehen die relevanten Information nicht drauf. Die Seite ist auch schon älter und sieht nicht so prickelnd aus. Vielleicht ist es besser, wenn du einfach mal direkt bei dem Unternehmen vorbeigehst..”

Wie wäre Ihr erster Eindruck von einem solchen Unternehmen?Sicherlich nicht allzu positiv.

Ich erlebe es häufig, dass ich gerne eine Empfehlung aussprechen würde, aber mich nach einem Blick auf die Webseite des betreffenden Unternehmens nicht mehr traue. Denn warum sollte ich den Link zu einer Webseite auf Facebook teilen, die Interessenten eher verwirrt als dass sie Klarheit bringt, und auf der nicht ersichtlich ist, welche Nutzen der potentielle Kunde vom Angebot hat? In unserem Beispiel denkt sich der Bekannte des Empfehlungsgebers wahrscheinlich: “Ich habe zwar die Empfehlung bekommen.. aber da jetzt auf gut Glück hin zu fahren, ich weiß nicht. Ich google mal, was es an anderen Möglichkeiten gibt”. Und schon haben Sie einen Interessenten verloren.

Auf der anderen Seite:

Wenn Sie einen guten Online-Auftritt haben, dann wird die Rate von erfolgreichen Empfehlungen wahrscheinlich wesentlich höher sein als ohne.

Vorteil Nummer 2: 

Content-Marketing (Blogartikel, Youtube-Videos, Podcastfolgen) kostet Sie einmalig Zeit und dient Ihnen langfristig. Nehmen wir einmal an, Sie unterhalten sich mit einem Interessenten auf einer Netzwerk-Veranstaltung. Ihr Interessent ist neugierig und fragt Sie spezifische Fragen zu Ihrem Angebot oder innerhalb Ihrer Expertise. Auf der Veranstaltung haben Sie nicht die Zeit, um seine Frage komplett zu beantworten. Doch nehmen wir einmal an, die Frage kommt häufiger und Sie haben sie daher in einem umfassenden Blogartikel beantwortet. Dann können Sie beim Netzwerktreffen Ihren Interessenten ganz einfach darauf verweisen - er wird es Ihnen danken.

Content-Marketing kann Ihnen viel Arbeit und Zeit sparen. 

Stellen Sie sich zum Beispiel vor, die Antworten auf alle häufig gestellten Fragen sind einfach und schnell auf Ihrer Webseite zu finden. Dann können Sie, statt jede Frage das tausendste Mal zu beantworten, Ihre Interessenten einfach auf Ihre Webseite verweisen - falls Sie die Antworten dort nicht eh schon gefunden haben. 

Ich habe es schon erlebt, dass ich für mich wichtige Fragen vor einem Kauf gestellt habe und der Verkäufer sie sichtlich genervt und knapp beantwortet hat. Ich kann mir gut vorstellen, dass er die Frage einfach zu oft beantworten musste. Doch auf mich als Kunden hinterlässt das keinen guten Eindruck.

Wenn die Fragen jedoch ausführlich auf der Webseite beantwortet sind, nehmen die Anrufe und Emails von Interessenten mit genau diesen Fragen ab. Wenn sich ein Interessent bei Ihnen meldet, hat er ein genaueres Bild von Ihrem Angebot und ruft im Besten Fall nur noch an, um die Details für einen Auftrag zu besprechen, den er Ihnen geben möchte.

Wie Kunden Ihre Termine selber buchen können

Eine weitere Möglichkeit wäre, einen Onlinekalender zur Terminbuchung auf Ihrer Webseite einzubinden. Sie legen Termine fest, die Ihre Kunden buchen können. Ihre Kunden können sich bequem eintragen und sogar Termine ändern, ohne dass Zeit und Energie für Telefonate oder mehrere Mails verloren geht. Die Vorteile liegen auf der Hand: Ohne Onlinekalender schicken Sie Ihrem Kunden als Beispiel drei Terminvorschläge per Mail. Die Terminvorschläge blocken Sie in Ihrem Kalender. In der Zwischenzeit fragt ein anderer Kunde einen der Termine an, doch Sie haben noch keine Antwort vom ersten Kunden erhalten und müssen einen Ersatztermin anbieten. Zwei Tage später bestätigt der erste Kunde einen der Termine, und endlich können Sie die beiden anderen aus dem Kalender streichen. In der Zwischenzeit haben Sie viele Mails verschickt, gewartet, Änderungen per Hand in Ihren Kalender übertragen und damit viel Zeit und Energie vergeudet, die Sie für wichtigere Tätigkeiten hätten brauchen können.

Vorteil 3: Onlinemarketing erhöht den Mehrwert, den Ihr Unternehmen in die Welt bringt

Ich gehe davon aus, dass “möglichst viel Profit erwirtschaften” nicht Ihr Lebensziel ist. Sie bringen etwas in die Welt, von dem Sie überzeugt sind. Sie freuen sich, wenn andere Menschen davon profitieren und es ihr Leben leichter macht.

Onlinemarketing gibt Ihnen die Möglichkeit, mehr potentielle Kunden und Interessenten zu erreichen und Ihnen mit Content Marketing, also professionellen Inhalten in Form von Blogartikeln, Podcastfolgen oder Youtubevideos zu helfen.

Sicherlich haben Sie selbst schon den ein oder anderen hilfreichen Artikel weitergeleitet, und manchmal hat das sicherlich dazu geführt, dass der Autor des Artikels einen weiteren Kunden durch Ihre Empfehlung gewonnen hat.

Und selbst wenn nicht: Es ist ein schönes Gefühl, das eigene erworbene Wissen zu teilen und z.B. durch Rückmeldungen in den Kommentaren mitzubekommen, dass es anderen hilft und sie dafür dankbar sind.

Es gibt noch viele weitere Vorteile von authentischem Online-Marketing, doch alle zu erklären würde den Umfang dieses Artikels sprengen. Wenn Sie mehr Vorteile kennen lernen möchten, lassen Sie es mich per Kommentar wissen!

 

3 Tipps für einen einfachen Einstieg ins Onlinemarketing

Tipp 1: Fangen Sie klein an.

Suchen Sie sich aus der Fülle der Möglichkeiten das Medium heraus, das Sie am meisten anspricht. Ob Blog, Newsletter, Youtube, Podcast oder Instagram spielt in dieser Phase keine Rolle. Wichtig ist, dass Sie sich damit wohlfühlen.

Es gibt kein richtig oder falsch. Es gibt natürlich Kanäle die für bestimmte Branchen besser passen und für andere weniger. Aber die Hauptsache ist, dass es zu ihnen passt dass es authentisch ist. Denn dadurch werden sie genau die für sie idealen Kunden ansprechen die das toll finden, was Sie machen wenn Sie authentisch sind.

Tipp 2: Machen Sie Fehler und lernen Sie daraus.

Ein nicht-perfekter Blogartikel, den Sie diese Woche veröffentlichen bringt Ihren Kunden mehr als ein perfekter Artikel, der nie erscheint. Ich bin mir sicher dass Sie eine hervorragende Arbeit machen und dass Sie vielen Menschen mit dem helfen können, was Sie an Erfahrungen und Wissen gesammelt haben. Behalten Sie es für sich in Ihrem Kopf, bringt es niemandem etwas.

Das Schöne ist: Wenn Sie sich erlauben, Fehler zu machen, verliert Onlinemarketing die Ernsthaftigkeit. Es darf Spaß machen! Es darf leicht sein!

Nur wenn Sie denken, sie müssten irgendwelche Erwartungen erfüllen oder es muss perfekt sein, kommt Stress. Lassen wir die Erwartungen an uns selbst los und fangen einfach an, wird das ganze zum Spiel. Für mich zählt es zu den Tages-Highlights, wenn ich eine weitere Podcastfolge aufnehme. Dass es mir die Möglichkeit gibt, tausende Menschen zu erreichen und sie zu unterstützen ist ein netter Nebeneffekt..

Tipp 3: Mit der richtigen Anleitung sind Sie nicht überfordert. 

Es ist ähnlich wie Autofahren. Hätte Ihnen jemand früher bei der Fahrschule einen Schlüssel in die Hand gedrückt und gesagt: “Viel Glück, hier ist das Auto!” - Es wäre nichts Gutes heraus gekommen. Mit einem Fahrlehrer neben Ihnen, oder in unserem Fall Video-Anleitungen sieht es ganz anders aus. Sie können in Ihrem eigenen Tempo lernen, Schritt für Schritt. Wenn etwas zu schnell geht, drücken Sie die Pause-Taste oder spulen 20 Sekunden das Video zurück. Sie können sich die Video-Anleitungen so oft anschauen, wie Sie wollen. Videos sind sehr geduldige Lehrer. 

Jetzt bin ich gespannt: Was sind Ihre Fragen und Herausforderungen in Bezug auf Onlinemarketing? Gibt es Punkte, auf die ich genauer eingehen soll? Lassen Sie es mich in einem Kommentar wissen. Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören!

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